Tiergestützte Therapie mit Hündin Ylvie

  

In meiner Praxis möchte ich für junge Menschen lebhafte und alle Sinne ansprechende Therapien anbieten. Deshalb habe ich im Dezember 2020 mit meiner Hündin Ylvie die berufsbegleitende Ausbildung zum Therapie-Begleithunde-Team beim Europäischen Dachverband für tiergestützte Therapie (ESAAT-European Society for Animal Assisted Therapy) begonnen. In unserer Ausbildung lernen Ylvie und ich, wie mich der Hund in meiner psychotherapeutischen Arbeit mit den Patienten unterstützen kann.

 

 

 

Therapiebegleithund Ylvie

 

* geb. 12.08.2020

* Mix aus Kooikerhondje und Irish Red Setter

* seit Dezember 2020 in Ausbildung zum Therapiebegleithund

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Besondere in der tiergestützten Therapie

 

Der Hund wird als Unterstützung des Therapeuten innerhalb seines Fachgebietes eingesetzt.

Hunde gehen unvoreingenommen mit den Patienten um. Sie können spontan sein, sich authentisch verhalten, direkt und klar sein und sie können körperliche Nähe zulassen. In individuell ausgewählten Übungen mit dem Hund helfen diese Eigenschaften, die Patienten zu motivieren und den Therapieerfolg zu unterstützen. Das können verschiedene Tätigkeiten sein, wie Streicheln, Ball spielen, den Hund an der Leine führen oder den Hund durch einen Parcour führen lernen.

Therapeutisch werden diese Übungen dann, wenn ich als Therapeutin, die Übungen individuell für den Patienten auswähle und erkläre, warum diese Übung für das therapeutische Ziel sinnvoll ist, die Übung nachbespreche und das in der Übung Gelernte auf andere Lebensbereiche des Klienten übertragen wird.

 

 

 

Ziele der tiergestützten Therapie

 

Es können mit dem Hund ganz konkrete Therapieziele erarbeitet werden.

Einige Beispiele:

* Förderung der Motivation durch Bewegungsspiele mit dem Hund wie Ballspiele

* Förderung der Selbststeuerungsfähigkeiten durch korrektes Durchführen von Kommandos bei Trickspielen mit dem Hund

* Förderung der Sozialen Kompetenz durch das Spazieren gehen mit dem Hund und dem Beachten der Bedürfnisse anderer Spaziergänger

* Förderung der Perspektivübernahme durch das Versorgen des Hundes

* Förderung der Frustrationstoleranz durch Abgleichen der eigenen und der Bedürfnisse des Hundes

* Förderung von Aufmerksamkeit und Konzentration durch das Erlernen von Kommandos für den Hund

* Förderung der Gefühlswahrnehmung durch Beobachten des Hundes und Verstehen der verschiedenen Emotionen

 

 

 

Einsatzmöglichkeiten bei folgenden Störungsbildern

 

* Autismusspektrumstörungen

* Traumafolgestörungen

* Angststörungen

* Depressionen

* ADHS